Personal
Dr. Mona Mönnig ist neue Lehrkraft für besondere Aufgaben im Bereich Fotografie

Dr. phil. Dipl. Des. Mona Blanche Mönnig studierte experimentelle Gestaltung und künstlerische Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Es folgten zahlreiche Ausstellungen und Lehraufträge. Seit 2009 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Designwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste, wo sie durch Prof. Dr. Cordula Meier (Kunst- und Designwissenschaft) und Prof. Dr. Steffen Siegel (Theorie und Geschichte der Fotografie) promoviert wurde. Mit ihrer Dissertationsschrift ‘Das übersehene Tier – Eine kunstwissenschaftliche Betrachtung‘ zeichnet sie nach, was sich auf der Suche nach dem individuellen Tier in der Kunst zu erkennen gibt und was hinter der ‘anthropozentrischen Grenze‘ im Verborgenen verbleibt.

Das Verhältnis und Verständnis menschlicher und nichtmenschlicher Tiere bildet die Grundlage ihrer Forschungstätigkeit, mit welcher sie sich in den Diskurs der Human-Animal Studies und des Post-Anthropozentrismus‘ (Nonhuman Turn) einreiht. Neben der theoretisch wissenschaftlichen Positionierung hat Mönnig kontinuierlich auch die Genese der eigenen gestalterischen Arbeit vorangetrieben. Ihre fotografisch wie installativen Arbeiten sind Spiegel eines neuen ökologischen Bewusstseins. In der Verschränkung beider Disziplinen versteht sie ihren kritisch ästhetischen Ansatz. Aktuell befasst sie sich allem voran mit dem Begriff des ‘Ecological Grief‘ und den in diesem Kontext lesbaren Visualitäten.

Ausgehend von ihrer künstlerischen Arbeit widmet sie sich nun der fotografischen Lehre an der Peter Behrens School of Art und konzentriert sich auf die gemeinsame Arbeit mit Studierenden am fotografischen Bild. So setzt Mona Mönnig ihre langjährige Lehrtätigkeit nun mit dem Fokus auf die Praxis fort. Die Intensivierung des individuellen fotografischen Sehens und Abbildens unter Einbezug technischer Grundlagen und deren Evolution, sowie das stetige Abfragen relevanter gesellschaftlicher Entwicklungen scheinen dabei von besonderem Interesse für den Austausch mit den Studierenden, der für Mönnig wesentlich ist.